Förderverein Pro Kunstrasen zieht positive Bilanz

„Wir sind schon in der zweiten Halbzeit. Der Verein kommt immer weiter voran“, ermunterte Bürgermeister Uwe Schmalenbach bei der Hauptversammlung den Förderverein Pro Kunstrasen e.V. „Gas zu geben“. Geplant war, das Großprojekt 2013 abzuschließen, „aber wir sollten es vielleicht schon 2012 versuchen“.
Aschelaufbahn bleibt
Mit dem Architekten seien verschiedene Lösungsmöglichkeiten für die vorhandene Aschelaufbahn erörtert und auch mit den Leichtathleten und Schulen gesprochen worden. Konsens: „Die Aschelaufbahn soll nicht aufgegeben werden.“ Am 4. April um 17 Uhr werden alle Ausbauvarianten des Sportplatzes im Bürgersaal vom Baumeister selbst öffentlich vorgestellt. Bei der Gründungsversammlung am 18. November 2009 sei gesagt worden: „Es fehlen noch 150 000 Euro – jetzt werden wir doch bei einer halben Million Euro landen“, erklärte Schmalenbach zum Gesamt- Finanzierungsbedarf und ruft alle Bürger zu Spenden und dem Beitritt in den Verein auf.
„Die Zeichen stehen günstig, dass der Kunstrasen schneller verwirklicht werden kann, als gedacht“, freute sich auch Vorsitzender Gerd Haas. „Wir haben gemeinsam den richtigen Weg beschritten“ und das Bodengutachten sei positiv. 145 Mitglieder seien eine stattliche Zahl, aber bei über 400 Mitgliedern beim TuS Herscheid und Türkischen Sportverein TSV sei nach oben noch viel Potenzial. „Wir machen das für die Fußballer der Zukunft. Die Nutznießer werden die Kinder sein“. Daher sollten vor allem die Fußballer dem Verein beitreten, so Haas. „Wir sind dem TuS sehr dankbar, dass unsere Kinder da Fußball spielen können“, meinte ein türkischer Kicker, dass auch er als Kind beim TuS den Ball getreten habe.
Zugute kommen sollen dem Verein die Einnahmen des Firmen-Cups am 14. Mai. Leider gab es bisher nur sechs Rückmeldungen, hofft Organisator Jürgen Holzenkamp auf 15 Mannschaften beim Turnier. Fairness und Spaß sollen im Vordergrund stehen.
Konzert fällt aus
In den Geschäften wurden neue Flyer ausgelegt und an der Homepage des Vereins wird gearbeitet. Leider werde das im Frühjahr geplante Konzert mit dem Chor „Four Valleys“ nicht stattfinden, da die Kirche als Veranstaltungsort nicht zur Verfügung stehe, bedauerte Haas.
Schatzmeister Jürgen Holzenkamp legte die Finanzen offen. Aus einem Anfangsbestand von 2298 Euro wurden durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Einnahmen beim Firmencup 32 121 Euro. „Das ist schon viel, aber es muss noch viel hinzukommen“, meinte Haas. Die Wahlen ergaben Wiederwahl für Gerd Haas (Vorsitzender), Mustafa Tekir (2. Kassierer), Adem Tekir (2. Schriftführer) und sieben Beisitzer. Neue Kassenprüfer sind Markus Knipp und Christoph Wilk.Herscheid. „Wir sind schon in der zweiten Halbzeit. Der Verein kommt immer weiter voran“, ermunterte Bürgermeister Uwe Schmalenbach bei der Hauptversammlung den Förderverein Pro Kunstrasen e.V. „Gas zu geben“. Geplant war, das Großprojekt 2013 abzuschließen, „aber wir sollten es vielleicht schon 2012 versuchen“.
Aschelaufbahn bleibt
Mit dem Architekten seien verschiedene Lösungsmöglichkeiten für die vorhandene Aschelaufbahn erörtert und auch mit den Leichtathleten und Schulen gesprochen worden. Konsens: „Die Aschelaufbahn soll nicht aufgegeben werden.“ Am 4. April um 17 Uhr werden alle Ausbauvarianten des Sportplatzes im Bürgersaal vom Baumeister selbst öffentlich vorgestellt. Bei der Gründungsversammlung am 18. November 2009 sei gesagt worden: „Es fehlen noch 150 000 Euro – jetzt werden wir doch bei einer halben Million Euro landen“, erklärte Schmalenbach zum Gesamt- Finanzierungsbedarf und ruft alle Bürger zu Spenden und dem Beitritt in den Verein auf.
„Die Zeichen stehen günstig, dass der Kunstrasen schneller verwirklicht werden kann, als gedacht“, freute sich auch Vorsitzender Gerd Haas. „Wir haben gemeinsam den richtigen Weg beschritten“ und das Bodengutachten sei positiv. 145 Mitglieder seien eine stattliche Zahl, aber bei über 400 Mitgliedern beim TuS Herscheid und Türkischen Sportverein TSV sei nach oben noch viel Potenzial. „Wir machen das für die Fußballer der Zukunft. Die Nutznießer werden die Kinder sein“. Daher sollten vor allem die Fußballer dem Verein beitreten, so Haas. „Wir sind dem TuS sehr dankbar, dass unsere Kinder da Fußball spielen können“, meinte ein türkischer Kicker, dass auch er als Kind beim TuS den Ball getreten habe.
Zugute kommen sollen dem Verein die Einnahmen des Firmen-Cups am 14. Mai. Leider gab es bisher nur sechs Rückmeldungen, hofft Organisator Jürgen Holzenkamp auf 15 Mannschaften beim Turnier. Fairness und Spaß sollen im Vordergrund stehen.
Konzert fällt aus
In den Geschäften wurden neue Flyer ausgelegt und an der Homepage des Vereins wird gearbeitet. Leider werde das im Frühjahr geplante Konzert mit dem Chor „Four Valleys“ nicht stattfinden, da die Kirche als Veranstaltungsort nicht zur Verfügung stehe, bedauerte Haas.
Schatzmeister Jürgen Holzenkamp legte die Finanzen offen. Aus einem Anfangsbestand von 2298 Euro wurden durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Einnahmen beim Firmencup 32 121 Euro. „Das ist schon viel, aber es muss noch viel hinzukommen“, meinte Haas. Die Wahlen ergaben Wiederwahl für Gerd Haas (Vorsitzender), Mustafa Tekir (2. Kassierer), Adem Tekir (2. Schriftführer) und sieben Beisitzer. Neue Kassenprüfer sind Markus Knipp und Christoph Wilk.
Zeitungsauschnitt der Süderländertageblatt vom 10.03.2011
Frauen unter sich - da wird gequatscht, getanzt, gespeist
einmal im Monat haben Männer im Vereinsheim des TSV Herscheid keinen Zutritt. Frauen lassen es sich gutgehen und unterstützen damit den Verein
| Gastgeberin Meryem Yilmaz bereitet die türkische Spezialität Fetir zu. Dabei handelt es sich um Teigtaschen, die geschmacklich an Pfannkuchen erinnern. |
"Heute nur für Frauen geöffnet", ist an der Tür des Vereinsheims des TSV Herscheid zu lesen. Denn jeden ersten Freitag im Monat findet dort ein reiner Frauenabend statt - und dabei haben Männer keinen Zutritt.
HERSCHEID ■ Seit nun fast drei Jahren organisieren Frauen aus dem Türkischen Sportverein die regelmäßigen Zusammenkünfte. Damit die aufwendige Vorbereitung nicht immer an den gleichen Personen hängenbleibt, wurde eine Wechselsystem eingerichtet. "Wir haben eine Liste aufgestellt, sodass wir uns abwechseln und immer zwei von uns gemeinsam den Abend vorbereiten", erklärt Zeliha Cevik. Ihr oblag gemeinsam mit Meryem Yilmaz die Planung der aktuellen Feier - und dafür hat sich das Duo mächtig ins Zeug gelegt.
Pünktlich um 19.00 Uhr erscheinen die ersten Gäste. Sie alle haben, quasi als Gastgeschenk, etwas mitgebracht. Salat, Kuchen, Gebäck - an kulinarischen Genüssen mangelt es wahrlich nicht. "Meistens backen wir dann noch Waffeln", erzählt Zeliha Cevik. Die seien bei den Kindern sehr beliebt. Dazu wird außerdem - das darf bei den Treffen der türkischen Frauen einfach nicht fehlen - noch Schwarzer Tee serviert.
Die Speisekarte der Frauentreffen wird stets variiert. "Es gibt auch manchmal Pommes oder Pizza, wenn die Leute wollen", lacht Zeliha Cevik. Sie hat diesmal eine Überraschung vorbereitet; es gibt zur Abwechslung eine Art Pfannkuchen, das türkische Fetir.
Die gespendeten Nahrungsmittel werden für einen günstigen Preis verkauft; jeder Teller kostet einen Euro. Die Einnahmen kommen dem Verein zugute. In erster Linie ist der Abend aber dazu gedacht, einmal mit Freundinnen zur Ruhe zu kommen und sich zu unterhalten. "Im Winter zum Beispiel sieht man sich kaum, da ist das hier eine gute Möglichkeit", meint Zeliha Cevik. Viele nehmen an diesem Abend auch ihre Kinder mit. Sie können dort miteinander spielen, kickern oder sich im Billard messen.
Die Frauenabende des TSV sind sehr beliebt. So kommen inzwischen nicht nur Gäste aus Herscheid, sondern auch aus Plettenberg und Umgebung. Meist enden die Abende erst kurz vor Mitternacht, denn nachdem alle gegessen haben, wird türkische Musik gespielt und dazu getanzt - schließlich kann an diesem Abend niemand stören.
"Jeder, der hiervon hört, ist auch willkommen", lächelt Seküre Duru, die regelmäßig an den Treffen teilnimmt. Es gebe lediglich eine Einschränkung: Männer sind nicht erwünscht, die werden bei einem Frauenabend eben nicht benötigt. ■ meis "Heute nur für Frauen geöffnet", ist an der Tür des Vereinsheims des TSV Herscheid zu lesen. Denn jeden ersten Freitag im Monat findet dort ein reiner Frauenabend statt - und dabei haben Männer keinen Zutritt.
Einen danke schön für den BERICHT DER ZEITUNG
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Wenn sie den TSV HERSCHEID auch unterstützen wollen dann füllen sie eine Einverständniserklärung aus und senden es zum TSV Herscheid und als PDF-Datei |

